Seilbahn
Machbarkeitsstudie
Architektur
In dieser Machbarkeitsstudie für eine mittelgroße Kreisstadt wurde von MOJA Design eine Seilbahn entwickelt, die mit drei Stationen unterschiedliche Stadtteile verbindet und so den Verkehrsfluss zwischen den jeweiligen Bahnhöfen optimiert. Eine Machbarkeitsstudie klärt, ob und unter welchen Voraussetzungen sich ein Vorhaben sinnvoll umsetzen lässt, bevor die eigentliche Planung beginnt. Urbane Seilbahnen benötigen vergleichsweise wenig Fläche am Boden und können Hindernisse wie Straßen, Gleisanlagen oder Gewässer überwinden.
Die Seilbahn soll nicht nur als öffentliches Verkehrsmittel wirken, sondern auch als Symbol für das weitere gemeinsame Wachstum der verschiedenen Gemeindeteile. Das Konzept sieht vor, die Mittelstation in ein Parkhaus zu integrieren. Wie die beiden anderen Stationen ist sie als Mobilitätshub geplant, also als Knotenpunkt, an dem die Seilbahn mit weiteren Verkehrsangeboten verknüpft wird. Das dort entstehende Siedlungsgebiet kann somit von Beginn an über ein emissionsfreies, öffentliches Verkehrsmittel verfügen.
Untersucht und entworfen wurden in der Studie sowohl die stadtplanerische Eingliederung der Stationen als auch unterschiedliche Architekturkonzepte. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie sich die Stationen in das bestehende Stadtgefüge einfügen. Architekturskizzen veranschaulichen die Stationen sowie den Bahnsteigbereich mit den Fahrgästen. Zusammen mit dem vorgeschlagenen Maßnahmenpaket dient die Studie als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen. Eine weitere Machbarkeitsstudie zur Anbindung einer Stadt an den Bahnhof zeigt das Projekt Machbarkeitsstudie Urbane Seilbahn Kelheim.
Ort: Deutschland
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