D-Line
R3
Produktdesign, Architektur
Im modularen Baukasten des D-Line Seilbahnsystems von Doppelmayr, welches nahezu vollständig durch MOJA Design betreut wurde, ist die R3 Stationsverkleidung die kleinste und minimalste von drei Varianten zur Überdachung der Stationstechnik. Der Baukasten des Systems erlaubt es, die Stationen je nach Anlage mit einer der drei Systemverkleidungen auszustatten und so unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Von MOJA Design wurde das Volumen dieser Verkleidung im Gegensatz zu den beiden anderen Systemverkleidungen auf ein technisch-funktionales Minimum reduziert. So wird aus der Station ein großmaßstäbliches Maschinengehäuse. Die Station wird damit weniger als klassisches Gebäude als als technisches Produkt gestaltet, bei dem Form, Funktion und Zugänglichkeit eng zusammenspielen.
Trotz des geringen Gehäusevolumens erreicht die Station ein hohes Niveau an Wartungsfreundlichkeit und Funktionalität. Die mit Druckzylindern ausgestatteten Flügeltüren ermöglichen dem Wartungspersonal einen optimalen Zugang zur Technik im Inneren. Das klar definierte Fugen- und Kantenbild sowie die präzise Verarbeitung sorgen zudem für eine wohlproportionierte Struktur und einen zeitlosen Baukörper.
Die Gestaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller entwickelt und in Abstimmungsterminen sowie bei der Begehung von Prototypen überprüft, damit die Verkleidung optimal auf die Serienfertigung vorbereitet war.
Die R3 Stationsverkleidung kann sowohl bei Sesselbahnen als auch bei Kabinenbahnen eingesetzt werden und bietet sich für Anlagen an, bei denen eine zurückhaltende, kompakte Station gewünscht ist. Erstmalig kam die R3 Stationsverkleidung bei der Talstation der Zwölferhorn Seilbahn in St. Gilgen, Österreich zum Einsatz.
Kunde: Doppelmayr Seilbahnen GmbH
Produktion: Wolfurt, Österreich
Einsatz: Weltweit
Prototypen
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